Mein Blog über Blogs und mich

Mein Blog über Blogs und mich
Mai 18, 2016 Andreas Gloge

Okay, here we go. Mein erster Blog auf der neuen Homepage. Wie fühlt sich das an? Seltsam. Aufregend. Verunsichernd. Ich war und bin es eigentlich nicht gewohnt, dass ich meine Texte nicht Korrektur lese. Oder dass jemand anders sie nicht Korrektur liest. First Draft. Second Draft. Twentieth Draft… Immer noch mal drüber schauen, anpassen, optimieren. Das macht Texte (fast immer) besser. Keine Frage. Aber es sorgt auch für Druck, für Stress, für chronische Unzufriedenheit – denn wann ist ein Text wirklich optimal? Wann ist er fertig? Wann ist ein Gemälde fertig? Oder eine Tonvase? Oder eine Komposition? Oder oder oder…arrrrrrgh!

 

modern-art

 

Mein Wunsch, mein Ziel, ja meine Entscheidung mit diesem Blog ist es, keine Korrekturschleifen mehr einzubauen (höchstens für böse, böse Typos). Einfach den stream of consciousness zu lassen und die Anspannung (und Angst vor Fehlern und nicht so inspirierenden Texten) loslassen…

1. Fazit: Das hier soll Spaß machen – mir und jedem, der sich hierher verirrt.

Dazu stellt sich die Frage, wie ausschweifend soll der Blog werden? Wie persönlich? Wie intim? Wie banal? Wie regelmäßig? Und so weiter. Die Antwort: Ich weiß es (noch) nicht. Gebt mir Zeit, das herauszufinden. Ich würde liebend gerne mein Innenleben mit der Welt teilen und von allen Seiten Applaus und Jubelarien ernten und mit Schokoladentäfelchen in Herzform beworfen werden. Aber wir Menschen sind alle verschieden. Was ich als etwas Besonderes empfinde, mag für den nächsten der größte Unfug sein. Und gerade in der Welt des Internets gibt es viele Ver(w)irrte, die ihren eigenen Frust über Wasauchimmer an anderen auslassen, indem sie falsche Informationen ins Netz stellen, Hass-Kommentare schreiben oder andere heimlich filmen und bei youtube reinstellen… Ist es da sinnvoll, sich der Welt mit persönlichen Anekdoten, Bildern oder Gedanken zu öffnen? Klickt diese Seite überhaupt jemand an? Das alles steht für mich noch in den Sternen. Daher lautet meine momentane Antwort auf meine oben gestellte Frage:

2. Fazit: Das hier soll Spaß machen – und ich werde selbst herausfinden müssen, welche Form des Bloggens mir am meisten Freude bereitet.

Zum Abschluss also ein Herzlich Willkommen bei andreasgloge.com

und hoffentlich bis bald,

Andreas

 

A Writer’s Prayer
Let me forgive myself for the stories that are not perfect,
for the scenes rushed through and the plot points fumbled,
and the language less than it ought to be,
and the phrases that make me wince
even though no one notices but me.
Let me forgive myself for the stories I didn’t write,
didn’t finish, or didn’t let anyone see –
because I was too busy, too lazy, too tired, too frightened,
because I was living my life, or saving my life,
because I was falling in love, or falling out of love,
because I had run out of words, or room, or time,
let me forgive myself for all those stories
that live inside me
and not on the page.
Let me forgive myself for my failures, but also
for all those times when I tallied my shortcomings
instead of celebrating each small success.
Let me celebrate now:
not the life that I dreamed of, but the life that I have,
not the stories that I dreamed of, but the stories that I’ve made,
not the writer I imagined I’d one day be, but the writer that I am.
And then let me keep working.

-Terri Windling-

It's just me (or at least a 21st century version of me)

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